Krisen machen deutlich, wie wenig zukunftsfähig und solidarisch Wirtschaft und Gesellschaft sind: Die Corona-Hilfs-Milliarden haben Lufthansa und BMW kassiert, Minijobber*innen, Soloselbständige und kleine und mittlere Unternehmen gingen ganz oder beinahe leer aus. Und der Gipfel der Frechheit: Die Kredite für diese Corona-Hilfen, auch für die sinnvolle Verlängerung des Kurzarbeiter*innengelds, sollen vor allem kleine und mittlere Einkommen zurückzahlen – genau die also, die am wenigsten Corona-Hilfe bekommen haben. Während an den Börsen Kasse gemacht wird und die Einkommen der Superreichen explodieren, zahlen Durchschnitts- und Geringverdiener*innen die Zeche.

Wir wollen das ändern! Damit endlich auch im rheinland-pfälzischen Landtag eine Fraktion für die Interessen der großen Mehrheit spricht, brauchen wir Deine Stimme!

Unsere Positionen

Bezahlbare Miete statt fetter Rendite

Mieterhöhungen mit dem Mietendeckel wirksam bremsen, die Modernisierungsumlage abschaffen. Wohnungskonzerne wollen wir in Gemeineigentum überführen, genossenschaftliche und kommunale Wohnungsbauunternehmen fördern. Bei uns fehlen mindestens 50.000 Sozialwohnungen, deswegen ein landesweites Förderprogramm für bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen.

Mehr dazu…

Flächendeckender Nahverkehr zum Nulltarif

Klimaschutz fordert Umdenken: Öffentlicher Nahverkehr kostenlos und flächendeckend. Bis dahin das 365-Euro-Jahresticket. Die Verknüpfung der Verkehrsmittel wollen wir erheblich verbessern, Auto-, Bahn- und Fluglärm endlich bekämpfen – bei den Kosten gilt das Verursacherprinzip.

Mehr dazu…

Eine Schule für alle

Integriert und bietet Chancen für Alle: Bildungserfolg soll nicht länger vom Geldbeutel der Eltern und der Herkunft abhängen. Das dreigliedrige Schulsystem ist überholt, wir wollen, dass alle Kinder bis zum 10. Schuljahr gemeinsam lernen. Schulmaterialien, Mittagessen und die Fahrten zu weiterführenden Schulen müssen kostenlos sein.

Mehr dazu…

Lebendiges Landleben

Bei uns leben die meisten Menschen nicht in Großstädten. Trotzdem verfällt die kommunale Infrastruktur, werden auf dem Land soziale und kulturelle Angebote gestrichen. Die ärztliche und pflegerische Versorgung ist zunehmend in Gefahr, Krankenhäuser werden geschlossen. Das wollen wir ändern, damit das Leben auf dem Land lebenswert bleibt.

Mehr dazu…

Faire Arbeit, faire Löhne, faire Renten

Land und Kommunen sollen faire Arbeitgeber*innen sein, die ständige Vergabe von Aufträgen und das Outsourcen an Firmen, die Lohndumping betreiben, muss ein Ende haben. Wir wollen wirksame Kontrollen, damit zugesicherte Standards bei Entlohnung, Arbeitszeit und Arbeitssicherheit auch tatsächlich eingehalten werden. Wir halten an unserer Forderung von einem Mindestlohn, nicht nur bei öffentlichen Vergaben, von 15 Euro fest.

Mehr dazu…

Frieden schaffen ohne Waffen

Über Ramstein werden weltweit Drohnen gesteuert, die völkerrechtswidrige „extralegale“ Tötungen vornehmen, in Büchel lagern die letzten US-Atombomben. Nichts davon ist sicherheitspolitisch in unserem Interesse. Gleichzeitig ist unser Land regional wirtschaftlich vom Militär abhängig. Wir wollen deshalb ein Konversionsprogramm, das den Menschen Perspektiven bietet, wie es nach der Schließung von militärischen Standorten weitergeht. Zivile Arbeitsplätze sind immer besser als militärische.

Mehr dazu…

Mehr zum Wahlprogramm

Unsere Kandidierenden

Als gelernter Buchbinder habe ich 15 Jahre im Dreischichtbetrieb gearbeitet. Vom Leiharbeiter zum Schichtführer hin zum Abteilungsleiter. Ich bin ehrlich, offen und verspreche, niemanden zurückzulassen. Es ist nicht meine Art wegzusehen und ich habe viele Sorgen am eigenen Leib erlebt: Von Wohnungsnot bis zu fehlender ärztlicher Versorgung und schlechter Busanbindung. Gemeinsam gehen wir es an und bringen dieses Land wieder in eine sozial gerechte Lage.

David Schwarzendahl: Spitzenkandidat, Listenplatz 1, gelernter Buchbinder, 37 Jahre, aus Frankenthal
Als Mutter von 4 Kindern stand für mich irgendwann fest: Das Rumgeeiere der regierenden Parteien wird keine Berge versetzen, also muss ich selbst anpacken. Ich mache Politik mit Herz und Verstand, ehrlich, pragmatisch und lösungsorientiert. Ich möchte, dass unsere Kinder in einem Land aufwachsen, von dessen Boden keine Kriege geführt werden. Ein Land, in dem alle die gleichen Chancen haben, die Natur nicht mit Füßen getreten wird und kein Kind in Armut leben muss.

Melanie Wery-Sims: Spitzenkandidatin, Listenplatz 2, gelernte Fremdsprachenassistentin, 37 Jahre, aus Bernkastel-Wittlich
Als Arbeiterkind habe ich schon früh gemerkt, dass das Schulsystem ungerecht ist. Wieso hatte meine Lehrerin keine Zeit für mich? Weshalb konnten wir uns keine Nachhilfe leisten, wenn mein Vater doch den ganzen Tag arbeitet? Warum kostete das Essen in der Kantine so viel? Fragen, deren Antwort immer dieselbe war und ist: Bildung ist abhängig vom Geldbeutel der Eltern. Mein Ziel ist es: Hürden aus dem Weg zu räumen und das gleiche Recht auf Bildung endlich umzusetzen.

Kim Brinkmann: Listenplatz 3, Studierende, 23 Jahre, aus Speyer
Mein bisheriger Lebensweg ist typisch rheinland-pfälzisch: ich stamme aus einem Dorf und bin zum Studium in die Stadt gezogen. Immer war die Nutzung von Bus und Bahn für mich Alltag. Ich will nicht, dass die Mobilität abends endet oder lange nach Münzen gekramt werden muss. Gemeinsam mit euch will ich dafür kämpfen, einfach einsteigen und losfahren zu können. Machen wir das Auto überflüssig und gestalten wir den Nahverkehr der Zukunft: erreichbar, schnell, kostenlos für alle.

Julian Theiß: Listenplatz 4, Studierender, 25 Jahre, aus Trier
Vielen von uns wird schon im Kindesalter beigebracht, später mal etwas »Richtiges« zu lernen, um einen sicheren und gut bezahlten Job zu bekommen. So habe ich mich für den Ingenieursberuf entschieden. Leider sieht die Realität oft anders aus. Ich musste mit ansehen, wie Kolleg*innen mit Kindern oder ältere Kolleg*innen aus Kostengründen ent- lassen wurden. Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Wir müssen die Profitgier der Konzerne stoppen.

Jovana Dzalto: Listenplatz 5, Maschinenbau-Ingenieurin, 35 Jahre, aus Ludwigshafen
Als Sohn einer kurdischen Gastarbeiter- familie in rheinhessischen Winzerdörfern aufgewachsen, erlernte ich den Beruf des Zimmermanns und bin heute in einer psychiatrischen Klinik tätig. Das Thema »ländlicher Raum« bildet aufgrund meiner eigenen Biografie einen politischen Schwer- punkt. Reges Vereinsleben und die dörfli- che Gemeinschaft haben mir schon früh ein Gefühl von Heimat und Zuhause vermittelt. Deshalb setze ich mich für lebens- und liebenswerte Dörfer ein!

Kemal Gülcehre: Listenplatz 6, gelernter Zimmermann, 51 Jahre, aus Alzey-Worms

Großflächen

Unsere Großflächen zur Landtagswahl 2021 finden Sie hier:

Plakate

Unsere Plakate zur Landtagswahl 2021 finden Sie hier:

Jetzt sind Sie gefragt! Wir bitten Sie nicht nur um Ihre Stimme. Wenn Sie sich mit unseren Positionen und unseren kandidierenden identifizieren können, bitten wir Sie auch um Ihre Unterstützung. Denn Wahlkampf kostet Geld – viel Geld. Und weil DIE LINKE die einzige Partei ist, die auf das Sponsoring durch Großkonzerne und Lobbyisten verzichtet, sind wir auf viele kleine Spenden unserer Mitglieder und Sympathisierenden angewiesen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen und können, dann bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Jede Summe hilft!

Bankverbindung des Landesverbandes:

Kontoinhaberin: DIE LINKE RLP
Mainzer Volksbank
BLZ: 551 900 00, Konto: 870 988 011
IBAN: DE07 5519 0000 0870 9880 11
BIC: MVBMDE55XXX

Jetzt spenden!

Euro
Absenden

Hinweis zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Parteispenden:

Nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) sind Zuwendungen von natürlichen Personen (Spenden, Mandatsträger- und Mitgliedsbeiträge) an politische Parteien wie folgt steuerlich abzugsfähig: Zuwendungen bis zu einer Höhe von 1.650,- €, bei zusammen veranlagten Ehegatten 3.300,- € jährlich, werden nach dem EStG § 34g berücksichtigt, indem 50% des zugewendeten Betrages, d.h. max. 825,- € bzw. 1.650,- €, von der Steuerschuld abgezogen werden. Außerdem sind Zuwendungen an politische Parteien bis zu einer Höhe von 1.650,- € bzw. 3.300,- € nach dem EStG § 10 b Absatz 2 steuerlich abzugsfähig. Sie können als Sonderausgaben geltend gemacht werden, soweit für sie nicht eine Steuerermäßigung nach § 34g gewährt worden ist.